Tetris

Oktober 15, 2010 on 7:22 am | In Spielerisch | No Comments

Vierecke mit Spaßfaktor: Das Kultspiel Tetris

Kleine, aus vier Quadraten aufgebaute Buchstaben, die aus dem Himmel fallen und möglichst eine glatte Reihe ohne Lücken bilden sollen – Ja, wer hat es nicht ausgiebig gespielt? Die Jugendlichen und Kinder der 1990er bis 2000er waren süchtig danach und das Spiel hält sich bis heute als Kassenschlager. Gemeint ist natürlich der Computerspiel-Klassiker Tetris. Deswegen wird Tetris auch aktuell noch als das Computerspiel betitelt, welches die meisten Nachahmungen unterschiedlicher Hersteller und Hobbyprogrammierer besitzt. Bei Jung und Alt scheinen auch die neuen Versionen gut anzukommen.

Spielprinzip:

Ziel des Spiels ist es, eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen und die eigenen Rekorde zu knacken. Dazu müssen Buchstaben, die aus vier Quadraten zu sieben unterschiedlichen Formen zusammengesetzt wurden, vom oberen Rand des Spielfelds in 90°-Schritten gedreht und am unteren Ende des Felds platziert werden. Die Schwierigkeit stellt dabei dar, die Buchstaben „I“, „O“, „T“, „Z“, „L“, „J“ und „S“ so zu drehen, dass sie perfekt ineinanderpassen und somit horizontale, lückenlose Reihen bilden. Ist eine solche Reihe angefertigt, verpufft sie, gibt Punkte und die oberen Reihen können nachrücken. Nachdem eine bestimmte Anzahl von Reihen verschwunden ist, erhöht sich die Fallgeschwindigkeit der Buchstaben, sodass es immer schwieriger wird, lückenlose Reihen zu bilden. Ist das Spielfeld komplett mit Buchstaben bis zum oberen Rand gefüllt, wodurch von oben keine Formen mehr nachfolgen können, gilt das Spiel als verloren.

Entstehungsgeschichte:

Die Idee zu einem Spiel wie Tetris existierte bereits mit dem Puzzlespiel Pentomino, bei welchem eine Fläche mit zwölf verschiedenen Formen so gefüllt werden musste, dass alle zwölf Spielfeldplatten in Benutzung sind. Alexei Paschitnow, selbst ein begeisterter Pentomino-Spieler, war 1984 im Computerzentrum Moskau angestellt, als ihm der zündende Einfall für einen Neuentwurf des Spiels überkam. Nachdem er seine erste Testversion konzipiert hatte, zog sie die gesamte Belegschaft in den Bann, sodass sich die Computerzentrale entschloss, das Spiel mit Sound und Farbe auszustatten und weiterzugeben. So breitete sich Tetris ab 1985 in Windeseile in den Warschauer-Pakt-Staaten aus und gelangte schließlich 1986 in den Westen, wo es bis heute so beliebt ist, dass das World Wide Web mit kostenlosen Online-Versionen nur so überschwemmt wird.

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